Eisenbahnmarken der Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn

Neu - Eisenbahnmarken der Königl. Preußischen Militär-Eisenbahn




0070 aMilitäreisenbahn xabcd Seite 1a

0070 aMilitäreisenbahn xabcd Seite 2a

0070 aMilitäreisenbahn xabcd Seite 3a

0070 aMilitäreisenbahn xabcd Seite 4a

0070 aMilitäreisenbahn xabcd Seite 5a




Eisenbahnmarke der Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn



  • Grundsätzlich dienten die Marken zur Bezahlung der Transportkosten der Eisenbahn.
Die Königlich Preußische Militär-Eisenbahn, auch Königliche Militär-Eisenbahn (K.M.E.) genannt,war eine staatliche,
vom preußischen Heer betriebene Bahnstrecke, mit der Spurweite:
1435 mm (Normalspur), zwischen Schöneberg (heute Berlin) und Kummersdorf, die später nach
Jüterbog verlängert wurde. Bis Zossen verlief die Strecke parallel zur Dresdner Bahn, von dort
als Diagonale nach Jüterbog an der Anhalter Bahn. Die Strecke wurde 1874 eröffnet und 1996/98
stillgelegt.
Nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges sollte den deutschen Eisenbahntruppen mit
dieser Strecke von Berlin nach ein Übungsgelände zur Verfügung stehen, da sich in den vorangegangenen
Kriegen die strategische Bedeutung der Eisenbahn erheblich erhöht hatte. Am 9. Januar
1873 wurde die Berlin-Dresdener Eisenbahn vom Kriegsministerium verpflichtet, westlich
ihrer Gleise eine Trasse für die ausschließlich militärische Nutzung durch das Eisenbahn-
Bataillon zu bauen. Am 26. Februar 1874 wurde dafür der Bau einer 45,6 Kilometer langen
Bahnstrecke vom Militärbahnhof (Schöneberg) zum Artillerie-Schießplatz bei Kummersdorf angeordnet
und am 15. Oktober 1875 eröffnet. Die Strecke verlief bis Zossen etwa 30 Kilometer
parallel zur Strecke der Berlin-Dresdener Eisenbahn und bog dann in südwestlicher Richtung ab.
Am 1. Mai 1897 wurde sie um weitere 25 Kilometer bis Jüterbog Militärbahnhof verlängert. Die
dem Militärfiskus gehörende Bahn wurde von der Königlichen Direktion der Militäreisenbahn
verwaltet.